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Hintergrund: NoSotras - Aargau entstand prinzipiell im März 2005 im Kanton Aargau. Zunächst als ein bescheidenes Projekt, welches als Antwort auf eine Verletzung von mindestens 8 Kinderrechten eines Vorschülers hervorging. NoSotras - Aargau ist ein Beweis dafür, dass Probleme sich zu Opportunitäten entwickeln können, vor allem wenn es sich dem humanistischen und kollektiven Einsatz widmet. Es stellt deutlich ein Projekt dar, welches auf eigenen Gründen basiert und auf einen Sektor der Gesellschaft aufmerksam machen möchte, das praktisch ignoriert oder falsch registriert wurde.

Unser Projekt begann Lösungen einzuleiten, die direkt, sensibel und unbürokratisch waren (es entstand und wurde für eine lange Zeit in einer 9 m2 grossen Küche betrieben). Zu Beginn sollte es ein kleines Selbsthilfe Projekt für eine geringe Anzahl von arbeitstätigen Frauen darstellen, deren Bedürfnisse ähnlichen Themen wie: Kinder, Schule, Integration und bi-nationale Familien entsprachen. Sofort bemerkten wir, dass die Bedürfnisse danach und die Sitzungen sich vervielfachten. Somit begann NoSotras- Aargau sich zu etwas zu entwickeln, das rapide aus unseren kleinen Händen rutschte. Im Prinzip war unser Projekt auf Frauen und Mütter der spanischen und portugiesischen Sprache, die zusätzlich in den Regionen Baden/Brugg residieren, gerichtet.

Durch NoSotras – Aargau bestand die Absicht von Passivität zu Aktivität, von Isolation zu Integration und von Mangel an Informationen zu Kenntnis überzugehen. Sowie auch Lösungen zu generieren und Themen, die durch sprachliche und kulturelle Barrieren, gegenseitige Furcht inklusiv Rassismus und Segregation entstehen, zu bearbeiten.

Wir sehen das Bedürfnis nützliche Instrumente für immigrierte Frauen und deren Familien zu gewährleisten, um den Prozess der Integration in eine Möglichkeit der Einordnung in die Gesellschaft zu verwandeln, die sich positiv für beide Seiten gestaltet. Mit diesem Fokus haben wir begonnen alle vorhandenen Informationen in ein gebräuchliches Instrument zu formen, sodass unser Klientel den Prozess der Integration auf eine kohärenten Art und Weise vor allem ohne Traumas, Konflikte oder Ressentiments durchführen kann.

Während 10 Jahren haben wir uns intensiv der Problemlösung der Gesellschaft und der Institutionen gewidmet. Wir haben mit Menschen aller Schichten und Hintergründen gearbeitet, speziell mit den Benachteiligten. Zusätzlich haben wir eine direktere und praktischere Perspektive, weil wir die Komplexität der Situation auf eine besondere Art verstehen, da wir ebenfalls zu einem Teil der migranten Population gehören. Unter unseren Hauptzielen befindet sich das Anbieten von einer Örtlichkeit für diesen Teil der Bevölkerung, diesem Klientel, eine klare Orientierung der eigenen individuellen Prozesse und der kollektiven Integration (in ihrem Idiom und mit Professionellen ihrer Region) zu finden.

Gleichzeitig wünschen wir uns, dass die Professionellen, viele von ihnen höchst qualifiziert und der gleichen sozialen Gruppe angehörend, sich in die Arbeitswelt integrieren. Mit dieser Prämisse hatten die Professionellen die Opportunität den Beruf auf einer rechten und freiwilligen Basis auszuüben, den sie in ihren Heimatländern gelernt haben und mitnehmen (dies ebenfalls auf ihrer Muttersprache und mit „Ihresgleichen“). weiter lesen

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